Englisch

Die Fachschaft stellt sich vor...

Englisch wird ab Klasse 5 bis Klasse 10 verbindlich im Umfang von 3-5 Schulstunden pro Woche unterrichtet. In der Oberstufe kann es wie alle anderen Fremdsprachen 5-stündig auf erhöhtem Anforderungsniveau oder 3-stündig auf grundlegendem Niveau belegt werden.

Lehrkräfte: Herr Aisch, Frau Beuther, Frau Herzig, Herr Kraft, Frau Ehm, Frau Rowold, Herr Scheffler, Frau Schuchhardt (FS-Vorsitz), Frau Teubner, Frau Wiedermann

Die englische Sprache ist heutzutage in jedem Bereich unseres täglichen Lebens existent. Kinder und Jugendliche kommen schon früh mit ihr in Berührung, ob durch Musik, Fernsehen oder die sozialen Netzwerke. Selbst die deutsche Sprache ist mittlerweile mit einer Vielzahl englischer Worte gespickt, die aus dem Alltag heute nicht mehr wegzudenken sind. Wer hat nicht schon mal eine Datei aus dem Internet gedownloadet oder sich Tickets für ein Konzert gekauft? Die Verschmelzung der beiden Sprachen nimmt man teilweise nicht mehr wirklich wahr. Die englische Sprache umgibt die heutigen Kinder und Jugendlichen stets und ständig. Sei es in Filmen, der Musik, der Werbung oder in Computerspielen und sozialen Netzwerken. Umso wichtiger ist es daher, die Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg in und durch die englischsprachige Welt zu begleiten, ihnen neben der Vermittlung von Vokabeln und Grammatik auch Hintergrundinformationen zu Land, Leuten, Kultur und Geschichte anzubieten, kulturspezifische Handlungsweisen, Traditionen und Bräuche näherzubringen und sie auf spezielle Stolpersteine in der englischen Sprache hinzuweisen.

Die Fachschaft Englisch des Liborius-Gymnasiums, unter dem Vorsitz von Frau Schuchardt, stellt sich den heutigen Ansprüchen und vereint die traditionellen Gepflogenheiten des Spracherwerbs mit den modernen medialen Möglichkeiten der heutigen Zeit. Am Liborius-Gymnasium wird sehr viel Wert auf mündliche Konversation und Diskussion gelegt.  Als Grundlage für den Unterricht dient für die Klassenstufen 5 bis 9 die Lehrbuchreihe „Access“ des Cornelsen Verlages und für die Jahrgänge 10 bis 12 die Reihe „Pathway“ des Schöningh Verlages.

Informationen zu Zielen des Englischunterrichtes und zum Fach Englisch

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Englisch in Klasse 5/6

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Englisch in Klasse 7-9

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Englisch in Klasse 10-12 (Sekundarstufe II)

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Im Anschluss an eine virtuelle Siegerehrung anlässlich der sehr erfolgreichen Teilnahme am Bundesfremdsprachenwettbewerb 2020/2021 wurde den vier Schülerinnen Nele Schwabe, Femi Schmidt, Jona Mehring (Klasse 7) und Nelly Hitschfeld (Klasse 10) des Liborius-Gymnasiums ein Sonderpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Dessau-Roßlau zuteil.
 
Am Freitag, den 11.06.2021 besuchten Herr Krause als Dezernent für Gesundheit, Soziales und Bildung sowie Frau Wendeborn als Leiterin des Amtes für Bildung und Schulentwicklung der Stadt stellvertretend für den Oberbürgermeister die stolzen Preisträgerinnen, um ihnen Glückwünsche und einen Büchergutschein zu überreichen.

In entspannter Atmosphäre und im Beisein des Schulleiters, Herrn Kraft, und der betreuenden Englischlehrerin, Frau Schuchhardt, bekamen die Siebtklässlerinnen die Gelegenheit, ihre Arbeit am 'fantasy'reichen Hörspiel 'The Elementrics' vorzustellen, bei dem vier Teenager, die die 4 Elemente beherrschen, aufgrund einer alten Legende die Welt retten müssen. Dafür erhielten sie den 1. Landespreis in der Kategorie TEAM Schule.

Den 3. Landespreis und Sonderpreis in der Kategorie SOLO Englisch erhielt Nelly Hitschfeld aus der Klasse 10 für ein Video über menschliche Beziehungen und wie sie unser tägliches Miteinander beeinflussen sowie das Verfassen eines kreativen Blogeintrags, indem über ein fiktives Treffen mit Queen Elizabeth II berichtet wurde.

Karin Schuchhardt, Fachschaft Englisch des Liborius-Gymnasiums, 14. Juni 2021

Die Preisträgerinnen mit den Ehrengästen
Herr Krause bei der Preisübergabe an Nelly

In der letzten Woche vor den Osterferien reisten fünf Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse mit  den Englischlehrerinnen Frau Schuchhardt und Frau Wiedermann in den Bundesstaat Pennsylvania, genauer gesagt nach Hamburg an die dortige Highschool. Nach sieben Flugstunden wurden sie dort herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen. An den folgenden fünf Tagen konnten sie am amerikanischen Highschoolleben teilnehmen, ihre Englischkenntnisse vertiefen und die amerikanische Kultur kennenlernen. Vormittags besuchten sie den Unterricht und nachmittags standen individuelle Ausflüge auf dem Programm, z.B. in die Schokoladenfabrik Hershey's oder zu einem lokalen Baseballspiel im benachbarten Reading.

Ein besonderer Moment war die "signing ceremony" am Mittwoch, den 17. April, bei der sich das Liborius-Gymnasium und die Hamburg Area High School zu einer Partnerschaft bereit erklärt haben. Damit besteht nun die Möglichkeit auf weitere gegenseitige Besuche in beiden Städten.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Eltern und dem Förderverein, durch deren finanzielle Unterstützung dieses Vorhaben möglich gemacht wurde.

11. September 2019

Here are some short reflections after watching Bram Stoker's "Dracula", presented by ADGE Europe:

"Dracula was a very impressive, serious and also funny play. The audience had to think about the jokes and intention. Using special effects and props caught our attention."

"Climate change meets horror story."

"It was really entertaining."

"An impressive adaption of an old story, dealing with modern problems of our society."

22. November 2017

TheWave3„I like this play. It was a special event and a great accomplishment.“

Der Besuch in dem Theaterstück „The Wave“ hinterließ sichtliche Begeisterung bei den Schülern der Englisch Kurse der 11. Klassen.

Das Stück beruht auf dem amerikanischen Film „The Wave“, welcher auch als deutsche Übersetzung sowie als Roman erschien und ausgiebig im Deutschunterricht behandelt wird. Es erzählt eine Geschichte, die sich so wirklich abspielte: Ein  sozialwissenschaftliches Experiment im Rahmen des Geschichtsunterricht in einer amerikanischen Kleinstadt bildet den Kern des Geschehens. „Kann so etwas noch einmal geschehen?“, das ist die zentrale Frage, die sich die Schüler des Lehrers Ron Jones zum Thema Nationalsozialismus stellen. Jones startete das Experiment „The Third Wave“, welches lebensnaher und realistischer wurde als gedacht...

13. Mai 2015

Auf einer Fortbildungsveranstaltung in Wales im letzten Jahr lernten wir Englischkollegen des Liborius-Gymnasium und anderen Gymnasien der Region den Geschichtenerzähler Jim Wingate kennen und luden ihn ein, unseren Schülern seine Geschichten zu erzählen. An einem Dienstag Mitte März war es dann soweit.

Mit seinem Markenzeichen, dem simplen Papierblümchen am Hemd, stand Herr Wingate dann an der Tür von C 206 und begrüßte mit Handschlag jeden einzelnen der meist etwas verwundert dreinblickenden Schülerinnen und Schüler. „Hello, I‘m Jim. Hello I‘m Jim. Hello, I‘m Jim ...“, so ging ca. 60 Mal, bis jeder individuell empfangen war und seinen Platz im Halbrund der Stuhl- und Tischreihen gefunden hatte.

Der in Wales sesshaft gewordene Ex-Rugbyprofi mit grauem Pferdeschwanz begann sofort damit, seine Geschichten jeweils eine Unterrichtsstunde lang in Englisch zu erzählen - mit Mimik, Gestik, seinem ganzen Körper und - natürlich - mit je ein paar mehr oder weniger freiwilligen Schülern. Ehe die überhaupt verstanden hatten, was nun mit ihnen geschehen würde, halfen sie, die witzigen, mit running gags gespickten Geschichten für alle Schüler verstehbar zu machen und die Mitschüler in den Bann zu ziehen.

Jegliche Vorurteile gegen die für manchen oft so schwierige Fremdsprache waren nach wenigen Augenblicken wie weggeblasen. Wingate verstand es mustergültig, sich mit seinen „stories“ der jeweils anwesenden Altersgruppe anzupassen.

Manche seiner Geschichten sind Tausende von Jahren alt und werden ausschließlich mündlich von Storyteller zu Storyteller überliefert. In einer wurden 3 Jungen zu Söhnen einer Witwe, die in die Welt auszogen, ausgestattet von der Mutter mit guten Ratschlägen und dem nötigen finanziellen Polster, um ihr Glück zu machen und schließlich ganz unterschiedlichen Schicksalen zu begegnen. In einer anderen sahen sich zwei Mädchen plötzlich in der Rolle von Königstöchtern wieder, die vom Vater verheiratet werden sollten und, wie kann es anders sein, auf ziemlich schräge Typen stießen.

Diese Englischstunden vergingen wie im Fluge. Wir möchten uns im Namen unserer Schüler bei Jim Wingate bedanken und würden uns freuen, ihn auch in Zukunft wieder als Gast begrüßen zu dürfen.

Danke, Jim!

M. Hausmann, 12. Mai 2015